Ausstellung • Johanna Reich • Treated as if unable to bee seen

Konrad-von-Soest-Preis 2011

Johanna Reich – Treated as if unable to be seen

im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster

Ausstellung:  2. September – 27. November 2011

Preisverleihung: 16. November 2011, 19 Uhr

Johanna Reich ist Konrad-von-Soest-Preisträgerin des Jahres 2011. Das LWL-Landesmuseum zeigt anlässlich der Preisverleihung eine Studio-Ausstellung mit Werken der 1977 in Minden geborenen Künstlerin. Johanna Reichs Videoarbeiten, die aus einer performativen Praxis entstehen, drehen sich um das Verhältnis zwischen Mensch und Bild. Sie laden den Betrachter ein, die medialen Eigenschaften und Möglichkeiten des Videos anhand von Handlungen zu erfahren, die zugleich unmittelbar und überraschend sind.

LWL

http://www.johannareich.com/

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Sommerfest • Asta der Kunstakademie Münster • 7.Juli 2011

Einladung

zur Benefizveranstaltung der Deutsch Japanischen Gesellschaft Münster

im Rahmen des Sommerfests des Asta der Kunstakademie Münster

Das Kinderheim in Ichinoseki, betreut vom
Orden der Franziskanerinnen in Thuine, hat
das Erdbeben in Japan nicht überstanden.
Viele Kinder haben ihre Eltern verloren oder
noch nicht wiedergefunden. Hier herrscht Not
und wir wollen gemeinsam mit Ihnen helfen!

Alle Erlöse der Kunstauktion werden in die-
sem Sinne gespendet. Der Erwerb einer
Kunstauktionsnummer ist für 10 Euro möglich.

7. Juli 2011

im Foyer der Kunstakademie Münster

Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

 

11.00
Öffnung der Kunstauktions-Gallerie

18.00 Uhr
Eröffnung des Sommerfestes

19.00 Uhr
Konzert mit Musikern der Musikhochschule

20.00 Uhr
Beginn der Kunstauktion

22.00 Uhr
Sommerfest des Asta der Kunstakademie

Einladungskarte_Sommerfest

„Theory of Everything“ • Mo 6. Juni • 18:00 Uhr • Cinema, Münster

Münstersches Filmgut – mit Gast
Andreas Köpnick

Theory of Everything

Was hat die Kanutour einer Studentengruppe im lettischen Gauja-Nationalpark mit Quarks, Leptonen und Higgs-Teilchen zu tun? Was archaische Sonnenwendrituale und Tschaikowskys Schwanensee-Ballett mit mathematischen Hyperräumen und quantenmechanischen Feldern?

So gut wie Nichts, – es sei denn im aktuellen Trachten der modernen Teilchenphysk nach einer „Theory of everything“ würde nicht nur die Vision einer inneren Einheit der Natur entdeckt, sondern auch die Suche des Ichs nach  der subjektiven Autonomie schöpferischer Prozesse. Was wie Science-Fiction klingt ist den alles umfassen wollenden Feldtheorien  der modernen Physik von Anfang an ins Stammbuch geschrieben: Subjekt und Objekt Welle und Teilchen, Verstehen und Verstandenes sind verwandte Variablen eines  unausgesprochenen Rätsels, dessen Lösung in der Loslösung von interpretierenden Kategorien und funktionalen Unterscheidungen liegt.

So gerät die studentische Paddeltour durchs Baltikum ungeplant und wider Willen  zu einem Experiment in der Unschärfe des eigenen Bewusstseinsraums, dessen imaginärer Protagonist zwischen mathematischer Idealwelt und banalem Alltag pendelt. Seine bruchstückhaften Computertagebücher bilden einen hauchdünnen roten Faden welcher Quantenphysik und Philosophie, Neurowissenschaft und Poesie, Musik und Mathematik im Blindflug ineinander webt.

Ergebnis ist eine in sich selbst verstrickte Video-Collage, die sich zwischen visuellem Bildexperiment und wissenschaftlichem Diskurs, zwischen klassischer Filmerzählung und virtuellem Videotagebuch bewegt.

Mo 6. Juni • 18:00 Uhr

Vorfilm: „Taxi nach A“,  HD-Video, 13 Min, 2010

„Theory of Everything“, HD-Video, 52 Min, 2009/10

In Anwesenheit von Andreas Köpnick

Anschließende Diskussion mit:
Cristóvão dos Reis, Filmemacher, Berlin
Achim Mohné, Medienkünstler, Köln
Prof. Dr. Georg Imdahl, Kunstwissenschaftler, Düsseldorf
Prof. Dr. Erwin Josef Speckmann, Neurowissenschaftler, Uni Münster

Cinema • Warendorfer Straße 45 • 48145 Münster •  http://www.cinema-muenster.de/

Es werde Licht! Die EU, der Zoll und die Kunst

Kunst genießt in der EU besonderen Schutz. Das manifestiert sich sogar im Zollrecht. Auf normale Waren werden 20 Prozent Zoll erhoben, auf Kunst lediglich fünf Prozent vom Kaufpreis. Doch was ist Kunst? Diese Frage, die schon seit Jahrtausenden Künstler und Philosophen umtreibt, vermag der EU-Kommissar für Zoll- und Steuerrecht klar und einfach zu beantworten – und seine Antwort hat gravierende Folgen für Sammler und Museen.

Ohne Licht ist nichts – auch keine Kunst. Licht ist der Ursprung der Kunst, auch für Dan Flavin. Als er handelsübliche Leuchtstoff-Röhren an die Wand schraubt, wird er zum Pionier der Minimal Art. Seine Erleuchtung hatte er beim Anblick einer byzantinischen Ikone. „Was du siehst, ist das, was du bekommst“, sagt Flavin. Das Credo des Künstlers mag die ewig klamme EU inspiriert haben. Sie fand, sie bekomme irgendwie nicht genug von Künstlern wie Flavin – nicht genug Geld jedenfalls. Licht- und auch Videokunst ist ins Fadenkreuz der EU geraten. Dabei ist die Bedeutung von Medienkunst weltweit unbestritten. In Karlsruhe widmet sich ein ganzes Museum diesem Genre. Doch Brüssel hat einen ganz eigenen Kunstbegriff.

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(3sat Kulturzeit)

3.Platz beim Förderpreis 2011

3.Platz: Miriam Berger (fylmklasse), 2.Platz: Rosanna Sachs (Klasse Buetti),

1.Platz: Fransziska Lena Kluw (Klasse Visch) (v.l.)

Förderpreis-Ausstellung der Kunstakademie Münster in der
Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst Münster,

Hafenweg 28, 48155 Münster

20. April – 8. Mai 2011

Dienstag bis Freitag 14 – 19 Uhr, Samstag und Sonntag 12 – 18 Uhr

AZKM

[Foto: Joachim Busch (Stadt Münster)]